Stephan Humbel

 
Nach Abschluss meines Architektur-Studiums an der ETH Zürich habe ich neben verschiedenen handwerklichen Beschäftigungen an eigenen Projekten und Ideen gearbeitet.

Die Herstellung von Spielobjekten mit pädagogisch-analytischem Hintergrund führte mich zu immer grundsätzlicheren Überlegungen. Mich fasziniert das einem einfachen Gedanken oder einer simplen Ausgangslage innewohnende Potential. Die Erkenntnis, welch enorme Vielfalt in der kombinatorischen Anwendung verschiedener Prinzipien liegt, hat mein Interesse für die Untersuchung, Wahrnehmung und Einordnung einfacher und anspruchsvoller Geometrien in Ebene und Raum gefördert. Das für diese Tätigkeiten erforderliche handwerkliche Schaffen hat seine Fortsetzung in Entwicklung und Herstellung von Gebrauchsobjekten und Gebrauchskunst gefunden.

Schliesslich inspirieren mich Zahlen und Worte – darin Ungewohntes oder Verstecktes zu sehen, etwas anders zu sehen und dieses dann sichtbar zu machen, einen Sinn zu finden und dies in einfacher grafischer Form zu visualisieren. Dies alles ist unter anderem in die seit 1995 regelmässig entstandenen Karten und Serigraphien zum Jahreswechsel eingeflossen.
 

 

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